Ein Teichfolie für Fische
Man muss kein ausgesprochener Fan von Fischen sein, um sich für einen Gartenteich zu begeistern. Mit ein bisschen Planung, Geduld und Spucke lässt sich auf diesem Wege ein Stück Natur hinters Haus holen, das mehr Geheimnisse birgt als Rasen und Blumenbeete. Unabhängig davon, ob es sich um einen Naturteich handelt oder um ein Zuhause für edle japanische Farbkarpfen, die so genannten Kois - bevor der Teich angelegt wird, müssen Standort und Größe sorgfältig geprüft werden. Teichfolie wird dazu benötigt «Ein Gartenteich sollte rund ein Drittel des Tages von der Sonne beschienen werden», rät Gernot Schulze, Inhaber der Firma Biotop-Ausstattungen im niedersächsischen Friedland. Ein Platz unter Bäumen oder in einer schattigen Ecke ist deshalb zu vermeiden. Andererseits ist zu viel Sonne dem Leben im Teich auch nicht zuträglich: Das Wasser wird zu warm und der Sauerstoff knapp. Auch die Algenbildung wird begünstigt auch mit Teichfolie.
Liegt der Teich unter Bäumen, kann auch das Laub zu einem Problem werden mit Teichfolien nicht. Wenn es nicht anders geht, sollte der Teich eher in der Nähe von Laub- als von Nadelbäumen stehen. Dann muss das abgestorbene Grünzeug nur einmal im Jahr - im Herbst - entfernt werden. Das sollte aber auch gewissenhaft erledigt werden, da das Laub sonst auf den Grund sinkt und das Wasser zu stark verunreinigt. |