Teichfolie Bremen

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Teichfolie in verschiedenen Stärken und Größen
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Es ist also sinnvoll, welke und angefaulte Pflanzenteile abzuschneiden und auf den Kompost zu werfen. Es wäre jedoch falsch, in einem Rundumschlag alles, was sich über Wasser befindet, abzuschneiden. Viele Wasserpflanzen hinterlassen dekorative Blüten- oder Fruchtstände, Triebe und raschelnde Blätter, die den Teich zu einer winterlichen Augenweide machen. Froschlöffel (Alisma), Pfeilkraut (Sagittaria), Rohrkolben (Typha) und Schilf (Phragmites) beispielsweise sollten der Schere daher entgehen.
Auch Binsen (Juncus), Simsen (Scirpus) und Wildreis (Zizania) dürfen stehen bleiben, weil Sonne, Schnee und Raureif aus ihnen bizarre und filigrane Gebilde zaubern. Die Stängel der Röhrichtpflanzen haben zusätzlich einen praktischen Wert: Um sie herum bildet sich ein kaum sichtbarer Luftring, über den Sauerstoff ins Wasser gelangt und Faulgase entweichen.
Für zu viel organische Masse auf dem Teichgrund kann auch Falllaub von Bäumen und Sträuchern sorgen, wenn der Wassergärtner es unbekümmert ins Teichwasser wehen und absinken lässt. Abhilfe schafft ein Teichfolie, das über das Wasser gespannt und am Ufer befestigt wird.
Heimische Wasserpflanzen halten Frost ohne weiteres aus. Für nicht heimische Arten wie Hechtkraut (Pontederia cordata), Wasserähre (Aponogeton distachyos) und Goldkolben (Orontium aquaticum) ist eine Eisdecke problematisch. Stehen sie in Teichfolien, sollten sie am besten den Winter über in tiefere Bereiche des Teiches gesetzt werden, um so ein Einfrieren der Pflanzenfüße zu vermeiden. Allerdings darf der Teich nicht so flach sein, dass das Wasser während strenger Fröste völlig zu einem Eisblock gefriert, dann Teichfolie darüber decken
In so einem Fall müssen die Frostempfindlichen einen Schutz erhalten durch eine Laubschütte, Styropor oder Noppenfolie etwa. Das gleiche gilt etwa für Seerosen: Ab 80 Zentimeter Wassertiefe kann ihnen nichts passieren. Stehen sie aber im Flachwasserbereich bei 30 bis 40 Zentimetern Tiefe, sollten sie ebenfalls in frostfreie Bereiche umgesetzt werden.
Seerosenzwerge (Nymphaea pygmaea), die meist in Bottichen und anderen Behältern gehalten werden, müssen in jedem Fall ins Haus gebracht werden. In einem ungeheizten, hellen Raum warten sie in einer Wanne oder in Wassereimern auf den Frühling. Diese Methode bietet sich auch für Seerosen aus flachen Teichen an.
Um ein Einfrieren des Teichs zu verhindern, kann auch eine Teichheizung bzw. Teichfolie eingesetzt werden. Vor den Kosten der notwendigen Technik und des Energieverbrauchs schrecken die meisten Teichbesitzer jedoch zurück. Behelfen kann man sich aber zumindest damit, ein Loch in der Eisdecke freizuhalten, damit der notwendige Luftaustausch erfolgen kann. Es gibt so genannte «Eisfreihalter» im Handel, die jedoch nicht als besonders zuverlässig gelten.
Eine altbewährte, einfache Methode, besteht darin, nach dem ersten Frost ein Loch ins Eis zu schmelzen - nicht aufzuhacken - und zehn bis 20 Zentimeter Wasser abzupumpen, so dass sich unter der Eisdecke eine Teichfolie bildet. Das Loch wird mit einem Sack verschlossen, der mit Holzwolle oder einem anderen luftdurchlässigen Material gefüllt wurde. Und dann bleibt dem Wassergärtner auch noch die Hoffnung auf einen milden Winter.