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http://www.rensch-saunabau.de  - Zuletzt aktualisiert am: 11.12.2004




  


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Für eine ayurvedische Massage bei Arun Puri muss niemand bis Bombay reisen. Der indische Körpertherapeut arbeitet im Gesundheits- und Thalassozentrum «Vitamaris» in Büsum.

Besucher des «Syltness-Center» in Westerland können eine indonesische Pantai-Luar-Massage genießen, nach Damp locken ein türkischer Hamam und ein orientalisches Serailbad. All die Beispiele zeigen: Mit Hilfe der Kooperation «Balance. Best of Spa» können es sich Urlauber in Schleswig-Holstein gut gehen lassen - mit Wellness aus aller Welt.
In der Kooperation haben sich die Nordseebäder Westerland auf Sylt, Büsum und St. Peter-Ording sowie das Ostseebad Damp zusammengeschlossen, um Wellness auf hohem Niveau zu bieten. «Die Nachfrage nach Angeboten zum Thema Wellness, Fitness und Schönheit ist groß», sagt Frank Behrens, Geschäftsführer der Damp Touristik GmbH und Mitgründer der Markenkooperation. «Wir wollen Qualität gegen den Dschungel weltweit wild wuchernder Wellness-Angebote setzen.»

So sind aus ehemals klinisch nüchternen Kurmittelhäusern elegante Wellness-Oasen geworden. Im rund 3000 Quadratmeter großen «Vital Centrum» in Damp fällt die Wahl schwer, in welche der sieben Saunen man zuerst gehen soll. Etwa ins Tepidarium, wo man bei sanfter Hitze angenehm durchgewärmt wird, oder in die Zisterne, wo in orientalischem Ambiente ein Brunnen plätschert, während der heiße Dampf alle Poren öffnet? Unbedingt gönnen sollten sich Besucher eine Schwitzrunde in der Solegrotte, deren salzhaltige Luft nicht nur eine Wohltat für die Atemwege ist, sondern auch die Haut zart und weich macht. Nebenan warten das Kleopatrabad, das orientalische Serailbad und die Venusmuschel, in der man in einer Art Wasserbett ruht, während Packungen aus Algen oder Stutenmilch die Haut verwöhnen.

Erholung von Körper, Geist und Seele, Kosmetik sowie die im Trend liegenden asiatischen und orientalischen Massage- und Baderituale kann man in jedem der vier Orte genießen. Auch Thalasso-Behandlungen mit Meerwasser und Algen gibt es in allen Orten. Sie sind die Klammer, die die Best-of-Spa-Orte eint. Daneben hat jeder Ort jedoch seinen eigenen Schwerpunkt. Damp setzt auf Sport- und Ernährungsprogramme sowie auf präventive Medizin. Der Leiter des Deutschen Zentrums für Präventivmedizin in Damp, der ehemalige Europameister im 5000-Meter-Lauf, Thomas Wessinghage, kümmert sich nicht nur um Sportler, die sich in Damp auf die Saison vorbereiten. In seinen Laufseminaren kann jeder Laufen und Nordic Walking lernen.

Wellness aus Asien ist die Spezialität in Büsum. Arun Puri bietet fünf ayurvedische Anwendungen, von der klassischen Massage mit Stirnölguss bis zur Pada-Massage, bei der er, an einem Seil hängend, den Gast mit den Fußsohlen massiert. Zu Mantra-Gesängen von der CD zelebriert Catherina Kleist eine Tibetische Massage, die den Gast innerhalb kürzester Zeit ins geistige Nirwana entführen kann. «Die Massage löst tief sitzende Blockaden, auch in der Seele. Deshalb fangen manche Patienten nach der Massage an zu weinen, andere werden regelrecht euphorisch», erzählt sie.

Aktivere Naturen können sich in Büsum von Frank Pein in die Technik des «Aqua Chi Gong» einführen lassen. «Der Widerstand des Wassers macht die Bewegungen des Chi Gong noch effektiver, und der Auftrieb des Wassers macht diese Form ideal für ältere Menschen», sagt der Großmeister der japanischen Kampfkunst Harai-Te-Do, der das «Aqua Chi Gong» entwickelt hat.

Im «Nordsee-Fitnesspark» in St. Peter-Ording finden Jogger, Walker, Wanderer und Nordic Walker markierte Strecken von 1,2 bis 5,8 Kilometern Länge. Alle führen durch die drei Klimazonen Wald, Strand und Brandungszone und machen selbst einen einfachen Spaziergang zur Kur im Kleinen. Die Dünen-Therme mit ihrem Außenbecken mit Blick auf das Wattenmeer und ihrer luxuriösen Saunalandschaft vereint exotisches mit norddeutschem Ambiente.

In Westerland hat man sich den Schwerpunkten Fitness, Entspannung und Meditation verschrieben. Im ersten Stock des «Syltness Centers» liegt der «Spirit and Mind»-Bereich. Der Ruheraum ist im japanischen Stil gehalten: sparsam möbliert, klar in den Formen und Farben. Auch bei den Behandlungen geben die asiatischen Wellnessformen den Ton an.

Aus Indonesien kommt zum Beispiel Pantai Luar. Bei dieser Massage wird der Körper mit heißen Fruchtstempeln aus Limetten, Kokosraspeln und Gewürzen bearbeitet. Bei der Variante «Pantai Herbal Balls» benutzt die Therapeutin mit Kräutern gefüllte Säckchen, um den Körper oder das Gesicht an den Energiepunkten zu massieren. Muskeln sollen dadurch entspannt und Blockaden gelöst werden. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Haut rosig und frisch.

Wer Wellness-Urlaub in Schleswig-Holstein machen will, kann sich das Programm individuell zusammenstellen. Damp, Büsum und St. Peter-Ording bieten Pauschalen mit Übernachtungen und einem Grundpaket an, weitere Leistungen können nach der Ankunft dazu gebucht werden. Westerland bietet nur Wellness-Pakete, die Unterkunft kann man frei wählen. Doch auch in den anderen Orten besteht die Möglichkeit, in einer Ferienwohnung zu übernachten und nur die Wellness-Anwendungen nach Geschmack zu buchen. Das macht den Wellness-Trip auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglicher.