Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kunst, Kultur und Heimatpflege sowie die Erhaltung des Andenkens an die Künstlerfamilie de Bruycker. Der Stiftungszweck soll verwirklicht werden durch die Vergabe von Kunst- und Kulturförderpreisen, Zuwendungen zu Veranstaltungen und an kulturelle Einrichtungen, die Förderung von Vorhaben im Bereich der kulturellen Bildung und auf dem Gebiet der Heimatpflege. Das Andenken an die Familie de Bruycker soll insbesondere durch die Vergabe von Kunstförderpreisen an junge Künstler gewahrt werden. Gondrand de Bruycker denkt dabei insbesondere an Maler, wie es der Tradition der Familie entspricht. Die Zinserträge aus dem Vermögen von Cäcilie de Bruycker sollen ausschließlich für diesen Zweck verwandt werden.
Die anderen Zwecke der Stiftung müssen aus den Zinserträgen von Zustiftungen erfüllt werden. Deshalb bittet der Vorstand, der sich aus Gondrand de Bruycker, Dr. Jürgen Haese, Dirk Heitmann, Fritz-Ulrich Kasch und Dieter Möhrmann zusammensetzt, um Zuwendungen und Spenden Dritter.
Die Erfüllung des Stiftungszweckes kann ausschließlich aus den Zinserträgen des Stiftungsvermögens erfolgen. Da das Zinsniveau derzeit gering ist, fallen die Erträge nicht sehr hoch aus. Sie stehen frühestens Ende 2003 zur Verfügung, so dass die ersten Förderungen erst im Jahr 2004 erfolgen können.
Cäcilie de Bruycker, genannt Cilly, starb im Februar 2001 im Alter von 91 Jahren kinderlos. Sie war verheiratet mit Berthold de Bruycker, einem der elf Kinder des Malers Hermann de Bruycker, der sein Atelier in Hamburg hatte. Alle sechs Söhne von Hermann de Bruycker – Allda-Eugen, Bert-hold, Bernhard, Richard, Hans und Ingo – waren ebenfalls Maler, und auch Cilly de Bruycker hat gemalt, wie
Gondrand de Bruycker, ein Sohn von Allda-Eugen, erläuterte. Die Stifterin lebte in einem Atelierhaus in Lüllau bei Jesteburg – zuletzt noch mit ihrem Dackel Moses.
Gondrand de Bruycker schwebt vor, die Gemälde seines Großvaters und die seiner Onkel zu einer Dauerausstellung mit denen seines Vaters im Landhaus Höpenberg zusammenzuführen. Dort sollten auch die jeweiligen Preisträger der Stiftung ausstellen können.
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