Munster Restaurant

 Startseite » Info » Munster » Restaurant



Webseiten zum Thema Restaurant :: Munster





  


Weitere Themen, die Sie auch interessieren könnten:

Unverwechselbar in seinem Erscheinungsbild und seiner Lebensart ist er einer der bekanntesten Munsteraner: Werner Amenda, genannt „Charly“. Das Original aus der Örtzestadt begeht am morgigen Sonntag ein doppeltes Jubiläum.

Der „damals jüngste und jetzt älteste Gastwirt“ in Munster ist seit 40 Jahren selbständiger Gastronom. Zudem vollendet er am Sonntag sein 65. Lebensjahr. Grund für ihn, mit vielen Gästen und Freunden in Charly’s Pub, das er seit 1985 führt, kräftig zu feiern.
Wegen seines Rentenalters will er nach der doppelten Feier nicht etwa aufhören: „Mit Leib und Seele bin ich Gastronom, habe tolle Sachen erlebt, und mir macht es immer noch Spaß“. Ein Ende wolle er nicht festlegen, meint der gelernte Bäcker und Schüler der Hotelfachschule in Bad Wiessee.

Damit beweist er „Boxerqualitäten“. Denn in diesem Metier brachte es „Charly“ ab 1955 über eine Ausbildung in Neubrandenburg und später beim damaligen Boxclub Munster gar auf Landesebene zu großen Erfolgen. Zeitzeugen wie Hermann Rometsch und Hans-Joachim Sander wissen davon zu berichten. Am 5. August 1958 wurde der damalige Unteroffizier bei den 93ern, wo er bis 1964 diente, sogar zum Ritter geschlagen, wie eine der vielen Urkunden in seinem Lokal ausweist. Munsters berühmtem Maler Clemens Neuhaus stand er 1979 Modell, und auch als Schriftsteller versuchte sich Charly mit dem 1998 herausgegebenen Roman „Fesseln der Zeit“. Vielleicht trifft sich auch deshalb der „Pressetisch“ regelmäßig in seinem Lokal. Die 35-jährige aktive Mitgliedschaft in der Bürgergilde Munster steht für seine Kontaktfreudigkeit.

Ein Mann, der in den vergangenen 40 Jahren die Gastwirtschaften Blaue Grotte (1964 bis 1975), Geschützpark (1973 bis 1982), Moravia Stuben (1982 bis 1986), Charly’s Bar (1990 bis 1992) und jetzt Charly’s Pub an der Wilhelm-Bockelmann-Straße teilweise als „Doppelwirt“ führte, ist ein Freund der Menschen.

Seine Gäste, darunter sicher einige Vertreter der DeHoGa, werden ihm dieses morgen auch ohne persönliche Einladung durch ihr Erscheinen bestätigen.